Lehrausgang ins Filmmuseum

Am Freitag, dem 23. Oktober 2015, unternahmen wir, die 1D, unseren ersten Lehrausgang ins Filmmuseum, das sich in der Albertina im 1. Bezirk befindet.

Beim Filmmuseum handelt es sich um ein eigenartiges Museum, denn es gibt dort weder Vitrinen noch Ausstellungsstücke. Es ist ein ganz in Schwarz gehaltener Kinosaal und die Ausstellungen finden auf der Leinwand (der Projektionsfläche) statt.

Wir sahen und besprachen 7 besondere Filme aus der Zeit von 1921 bis 2013.

Der Film „Holiday“ (1997) entstand durch das Bemalen des Filmstreifens – und die Farben tanzten.

„Diagonale Symphonie“ (1921) ist ein Stummfilm, in dem Formen in rhythmische Bewegungen versetzt werden.

In „Studie 9“ (1931) und „A Colour Box“ (1935) bewegen sich Ornamente und Farben zu Musik über die Leinwand.

In „Adebar“ (1957), einem Film des Österreichers Peter Kubelka, sind die Filmkader rhythmisch angeordnet. (Wir konnten jeder einen Filmstreifen mit 24 Kadern in Händen halten und erfuhren, dass 24 Bilder eine Sekunde ergeben.)

Bei „Dynamics of the Subway“ (2013) geht es auf eine Reise, jede Musiknote bekommt ihre Form, jeder Klang sein Bild und wir fühlten uns wie bei einer Fahrt mit der Achterbahn.

Zum Abschluss lernten wir in „Africa Before Dark“ (1928) den Vorgänger von Mickey Mouse kennen. In dem schwarzweißen Zeichentrickfilm sieht der kleine Hase Oswald trotz seiner langen Hasenohren Mickey sehr, sehr ähnlich. Dieser Film war besonders lustig.

Unsere Begleitlehrerinnen haben uns sehr gelobt und wir freuen uns auf weitere spannende Filmlectures im Filmmuseum.

(Denise, 1D)